Sind Flüssigkeiten bald wieder erlaubt?


seit 2006 gehören kleine Plastiktüten mit Flüssigkeiten fest zum Handgepäck bei Flügen. Mehr als 100 Milliliter sind sogar verboten. Doch das könnte sich bald ändern.

Seit Jahren das gleiche Bild: Vor den Sicherheitskontrollen an Flughäfen trinken Menschen hastig ihre Getränke leer, Pfandflaschen türmen sich in großen Tonnen und andere verpacken noch schnell Schminke oder Kosmetik in kleine Tütchen.

Denn: Flüssigkeiten sind im Handgepäck bereits seit 2006 nur noch transparent verpackt und mit einem Inhalt von maximal 100 Milliliter erlaubt. Für viele, die nur mit Handgepäck reisen, ist das knifflig. Allerdings könnte schon bald eine neue Technik für das Ende der Regelung sorgen.

Irland als Vorreiter: Bald keine Flüssigkeitsverbote mehr?

Der Shannon Airport in Irland ist bereits der erste Flughafen in der EU, der die neue Technologie nutzt und die Begrenzung für Flüssigkeiten abgeschafft hat. Die sogenannte State-of-the-Art-Computer-Tomografie scannt Flüssigkeiten in Koffern oder Rucksäcken.

So können die Flüssigkeiten ebenso wie technische Geräte künftig einfach im Gepäck bleiben und müssen nicht mehr einzeln durch die Sicherheitskontrolle. Ein weiterer Vorteil: Die Flüssigkeitsmenge ist nicht mehr begrenzt, es können also Getränkeflaschen ebenso mitgenommen werden wie Sonnencreme oder Shampoo in Standardgrößen. Das Sicherheitssystem gibt es für rund 2,5 Millionen Euro. Dafür soll die Sicherheitskontrolle deutlich beschleunigt werden.

Tests laufen bereits in München oder New York

Auch andere größere Flughäfen haben bereits teilweise auf das neue CT-Programm umgerüstet. So auch der Flughafen München: Hier ist das neue System allerdings bisher nur an einem Terminal in Betrieb.


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